Alltag-und-gesunde-Ernährung

Alltag-und-gesunde-Ernährung

Oft bekomme ich die Frage gestellt wie soll ich Alltag-und-gesunde-Ernährung zusammenbringen? Dazu kann ich Dir einige Tipps geben. Ich habe es in 4 Schritten zusammengefasst:

  1. gesundes Essen – was ist das?
  2. wo soll ich einkaufen und was?
  3. wie soll ich es zubereiten?
  4. was mache ich, wenn ich eingeladen werde?

Zunächst brauche ich natürlich den Willen und die Einstellung etwas Neues zu lernen und etwas Altes wieder aufleben zu lassen. Wenn ich mir darüber im Klaren bin, daß ich dies unbedingt will, dann klappt es auch mit der Umstellung im Alltag-und-gesunde-Ernährung.

Gesundes Essen – was ist das?

Viele glauben, daß sie sich gesund ernähren, weil sie mal einen Apfel essen. Dem ist nicht so. Die Statistik sagt, daß der pro Kopf Verbrauch an Obst und Gemüse in Deutschland unter 300 Gramm pro Tag liegt. Wenn man jetzt noch an die steigende Zahl der Rohkostler und Vegetarier denkt, dann bleibt für Otto Normalverbraucher nicht mehr viel übrig. Die Empfehlung liegt bei über 1 Kg am Tag. Das ist meiner Meinung nach nicht konstant zu schaffen. Deshalb ist es wichtig, eine vernünftige Nahrungsergänzung zu wählen. Wir trinken alle den Saft und Kaffee von Hajoona – einer deutschen Firma. Warum wir das ausgewählt haben, liegt an der Einfachheit und weil es Alltag und gesunde Ernährung vorbildlich vereint.

Wo sollen wir einkaufen und was?

Trotzallem denken wir ja auch an unsere Gerichte, die wir genießen wollen. Fangen wir beim Fleisch an, das wir vom Erzeuger direkt beziehen. Unser Bauer Heinz füttert seine Schweine mit Kleie und Kartoffeln, die er wie früher zubereitet. Wenn man diese glücklichen Schweine sieht, die Auslauf haben, miteinander spielen und einen zufriedenen Eindruck machen, dann sind wir froh, daß wir ein solches Fleisch dort kaufen können.                   Genauso ist es mit dem Rindfleisch. Das Kalb kommt mit der Mutterkuh im Frühjahr auf die Weide. Dort verbringt es den ganzen Sommer und Herbst seine Zeit. Im Spätherbst wird dann das Jungrind geschlachtet und zu Fleisch und auch Dosenwurst verarbeitet. Mein Putenfleisch beziehe ich von einer Bäurin, die ca 15 Puten frei laufend im Garten hat. Sie garantiert mir, daß sie gesund sind und niemals mit Hormonen behandelt werden. Und das sieht man am Fleisch. Mein Gemüse und Obst beziehe ich von einem Lädle, das einem Verein von Bauern aus der Umgebung gehört. Dort hab ich am Anfang ganz schön blöd geschaut, was es dort alles nicht gibt. Ja man war ja verwöhnt von den Supermärkten und Einkaufsriesen. Dort gabs so gut wie gar nix. Das erste Mal kam ich im Januar in dieses Lädle und fand vor: Karotten, Kartoffeln, Rosenkohl, Radiccio, Zwiebel, Blumenkohl, Grünkohl und solche Sachen. Das hat mich schwer zum Nachdenken gebracht. Eigentlich ist es doch ziemlich dekadent Radieschen aus China zu essen. Oder? Dann haben wir beschlossen, nur noch einheimisches Gemüse – nach Möglichkeit in Bio-Qualität zu kaufen,und nur das was es gerade gibt. Was hier gewachsen ist und was gerade Erntezeit hat. Wir unterstützen die Bauern aus unserer Heimat.

Wie soll ich es zubereiten?

Angewöhnt haben wir uns eine 3-Teilung: Morgens Obst, mittags Salat und abends Gemüse (nicht roh). Das hat sich als sehr bekömmlich gezeigt. Frühstück sieht bei uns so aus, daß wir möglichst warme Speisen zu uns nehmen. Das kurbelt so richtig den Verdauungsapparat an. Mittags essen wir oft nur einen Salat mit wenig Fleisch oder Fisch und abends oft Suppen oder Gemüsegerichte. Wir essen sooft es geht basisch. Das heisst Gerichte mit basenbildenden Lebensmitteln, die aus 70 % bestehen und 30 % aus guten säurebildenden Lebensmitteln. Wir essen sehr gerne auch Hülsenfrüchte wie dicke Bohnen und Linsen.

Das sind gute Kohlenhydrat und Eiweiss – Lieferanten. Öle nehmen wir fast nur Olivenöl direkt aus Sizilien. Ich lernte die Hersteller bei einer Beratung kennen. Sie verbringen den ganzen Sommer in Sizilien und bearbeiten ihre Olivenbäume, Orangenbäume und im Winter kommen sie dann nach Deutschland und verkaufen ihre Produkte. Die Qualität des Öls ist einfach nur hervorragend. Dann nehmen wir fürs Gemüse manchmal Ghee, das ist Butteröl und auch basisch.

Was mache ich, wenn ich eingeladen werde?

Wenn ich eingeladen werde oder wenn wir einfach nur so zum Essen gehen, essen wir das, wonach uns gelüstet. Kann sein, daß wir auf einem Geburtstag Leberkäs mit Kartoffelsalat bekommen. Oder es gibt einen Rostbraten mit Zwiebeln und Spätzle, ganz egal, wir essen das. Es gehört zur Lebensfreude und zur Gesellschaft. Wir wollen keine Aussenseiter werden und bald keine Einladung mehr bekommen. Es macht ja auch Spaß, mal eine Schwarzwälder Kirschtorte zu essenoder?

Alltag-und-gesunde-Ernährung?

Unsere Regel sagt, auf Festen kann geschlemmt werden, wonach es uns ist. Gesundes Essen machen wir wieder zu Hause, wenn wir unter uns sind. Nur sollte es dann auch gemacht werden, und die Tage mit basischer Ernährung sollten in der Woche überwiegen. So ein Beispiel: Gestern waren wir auf einem Fest, da gabs Spanferkel mit Kraut und allerlei, anschließend ein Eis mit Sahne und Kuchen und Kaffee. Heute gibts bei uns zum Frühstück nichts, und zum Mittagessen einen Endiviensalat mit ein paar Nüsschen. Heute abend gibt es noch ein Kohlrabi-Süppchen und ansonsten nur noch viel Wasser. Und schon haben wir den Schlemmertag ein bisschen ausgeglichen.

Fazit:

Wenn ich es schaffe, Alltag-und-gesunde-Ernährung zusammen zu bringen, werde ich sehr schnell merken, wie gut mir das tut. Unsere Erfahrung hat gezeigt, daß wir plötzlich kaum noch Wurst und Käse essen. Wir haben einen Geschmackssinn entwickelt, der uns sehr anspruchsvoll macht. Nur weil etwas billig ist, wird es von uns nicht gekauft. Wir wollen die beste Qualität und zahlen gern dafür mehr. Letztendlich ist dabei rausgekommen, daß wir viel weniger für Nahrungsmittel ausgeben, weil wir regional zwar mehr zahlen, aber viel weniger einkaufen. Wir können mittlerweile aus einfachen Lebensmitteln tolle Gerichte zaubern. Wir experimentieren mit Kräutern und Gewürzen und erleben einen neuen Genuss, der uns glücklich macht.

2 Kommentare

  1. Liebe Moni,
    ich genieße seit 3 Wochen die Body ReStart Kur und habe 6 Kg. abgenommen. Das alles so einfach ist hätte ich nicht gedacht und das schöne ist es geht mir richtig gut. Der Darm gibt keine laute von sich, der Magen knurrt nicht und mir geht es mega super. Ich vermisse nichts. Nur den grünen Smootie kann ich am morgen nicht trinken den hab ich mit einem süßen ausgetauscht. Diese Kur kann ich nur jedem ans Herz legen der seinen Körper entgiften und entschlacken möchte.

    1. monimaier sagt: Antworten

      Liebe Elvira,
      mir geht es genau so. Hab leider nur 4 Kg abgenommen. Aber ich integriere jetzt basische Gerichte in mein Leben. Wenn ich es hochrechne, und pro Woche ein Kilo abnehme habe ich in einem Jahr etwa 10 Kilogramm weg. Das wäre für mich ein schönes Ziel und deshalb bleib ich dran. Mit sehr säurebildenden Lebensmitteln fühlt man sich bei Weitem nicht so gut. Der Körper blüht auf und man merkt, daß wir auf dem richtigen Weg sind. Toll, daß du durchgehalten hast und danke für dein Kommentar.

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