Obst und Gemüse

obst und gemüse

Wieviel Obst und Gemüse soll ich essen?

Dieser Frage bin ich nachgegangen. Abgesehen vom Internet, in dem immer noch von 5 x Obst und Gemüse pro Tag die Rede ist, habe ich gehört, daß sich dies drastisch erhöht hat.

Also die Suche nach wissenschaftlichen Untersuchungen hat ergeben: Der veröffentlichte Stand ist von 2002.

Danach haben die gängigsten Obst und Gemüse – Sorten einen Vitaminverlust von 2 – stelligen Zahlen.

2002
2002 = vor 15 Jahren

Wieviel Obst und Gemüse sollen wir jetzt essen? 11 mal eine Handvoll = 1,1 kg pro Tag = 7,7 kg pro Woche:

Also los und einkaufen. 7,7 kg Obst und Gemüse will ich auf einmal sehen.

Und das ist der Wochenbedarf für 1 Person:

pro Kopf-Bedarf – 1 Woche

Zunächst einmal die Frage: Ist das zu schaffen? Als Vegetarier oder Veganer vielleicht schon aber als Beilage oder hin und wieder mal als Hauptgericht? Aber noch entscheidender stellt sich mir die Frage: Wie gesund ist dieses Obst und Gemüse ? Also hört man sich einmal um:  man hört so allerhand. Was kann ich da tun?

Je mehr man nachsieht und sucht, um so mehr findet man Informationen, die einem ein sehr schlechtes Bauchgefühl bereiten. Aber die Augen zumachen, möchte ich auch nicht.

Mir kommt langsam der Verdacht, daß die Behörden einfach die Menge erhöht haben, um den Vitaminbedarf zu decken. Aber soviel Obst und Gemüse essen zu müssen, macht kein Spaß – weil es ja bedenklich ist, ob es überhaupt gesund ist.

Dann erfährt man im Zuge der Nachforschungen, daß gerade in Heidelberg die sekundäre Pflanzenstoffe in

Obst und Gemüse erforscht werden. Zunächst einmal was ist das?

Sekundäre Pflanzenstoffe (SPS)

Auch bioaktive Pflanzenstoffe genannt sind für den Menschen lebenswichtige Stoffe, die in grosser Zahl in Obst und Gemüse enthalten sind. Die Pflanzen haben sie gebildet, um sich vor Insekten, erhöhter Sonneneinstrahlung und Schadkeimen zu schützen, oder auch, um Nützlinge anzulocken.

Seit den 90er Jahren bekannt, als sich in den USA herausstellte, daß Menschen, die viel Obst und Gemüse aßen, weitaus weniger Krebs bekamen. Einige Forscher geben den Krebsanteil, der auf falscher Ernährung beruht, mit 60 % an. Sekundäre Inhaltsstoffe erhöhen die Vitaminaufnahme um das 30-50fache, weil die Vitamine länger im Blut verbleiben. Unzählige Untersuchungen aus den letzten Jahren zeigten, wie wichtig diese Stoffe für unsere Gesundheit sind. Sie unterstützen das Immunsystem, haben krebshemmende Wirkung, regen die Entgiftung an, fördern die Durchblutung und wirken regulierend auf den Blutzucker und die Blutfette.

Sekundäre Pflanzenstoffe werden nur gebildet, wenn das Obst und Gemüse an der Pflanze reif wird. Bei der künstlichen Züchtung braucht die Pflanze sich gegen nicht schützen und somit entwickelt sie auch keine sekundäre Pflanzenstoffe. Deshalb bietet es sich an, reife Produkte in der Form eines Saftes haltbar zu machen. Beispiel: Fallobst – ungespritzt, wird reif geerntet – Most oder Saft.

Soviel dazu, aber nur mit Apfelsaft und Most ist keine Lösung.

Was kann ich tun? Nahrungsergänzung in Form von Pillen scheiden somit auch aus. Produkte aus dem Ausland ebenfalls, sie halten sich ja nicht an die strengen Lebensmittelgesetze hier. Die sind noch weiter weg von meiner Wahl.

Her mit dem Papier und Bleistift: Wir brauchen etwas

 

  • EINFACHES
  • ALLTAGSTAUGLICHES
  • KONTROLLIERTES
  • HOCHDOSIERTES
  • NATÜRLICHES
  • AUS UNSERER HEIMAT
  • BEZAHLBARES
  • GESCHMACKVOLLES

aber es muss unbedingt:

  1. ohne Gentechnik
  2. ohne Gemacksverstärker
  3. ohne chemische Zusätze
  4. ohne Glutamate
  5. ohne Zucker
  6. vegan in reinster Form

sein. Und wenn schon wünschen, dann auch absolut kontrolliert, mit Zertifizierung und allen möglichen Auszeichnungen versehen. Also Wunschliste ist da, ich mache mich auf die Suche und werde beim nächsten Beitrag meine Ergebnisse mitteilen.

Bis dahin verbleibe ich ganz herzlich Eure moni maier – Gesundheitsvorsorge durch Änderung des Lebensstils

2 Kommentare

  1. Michaela Ogrczall sagt: Antworten

    Hey Moni, cooles Thema und schön locker, fluffig geschrieben. Finde Deine Art es auch von der wissenschaftlichen Seite zu betrachten, großartig. Weiter so freue mich auf mehr Input lg Michaela

    1. monimaier sagt: Antworten

      Danke liebe Michaela, es kommt noch eine ganze Menge

Schreibe einen Kommentar